DWS-Aktien könnten 1,8 Mrd. Euro einbringen

ERM
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12. März 2018
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Von Matthias Goldschmidt und Olaf Ridder

Die Deutsche Bank peilt mit dem Börsengang ihres Vermögensverwaltungsgeschäfts einen Erlös von bis zu 1,8 Mrd. Euro an.

Die Bank hat die Preisspanne für ihre Tochter DWS auf 30 bis 36 Euro je Aktie festgelegt. Sie wird bis zu 25 Prozent der Aktien an die Börse bringen. Im schlechtesten Fall – sollte nur das Basisangebot von 40 Mio. Aktien oder 20 Prozent des Kapitals gezeichnet werden –  wird sich der Emissionserlös auf 1,2 Mrd. Euro belaufen. Eine Woche vor Ostern, am 23. März, soll die DWS-Aktie zum ersten Mal gehandelt werden. Größter Anteilseigner nach der Deutschen Bank dürfte die Nippon Life Insurance Co werden. Der japanische Versicherer verpflichtete sich, im Zuge des Börsengangs einen Anteil von 5,0 Prozent an der DWS zum Platzierungspreis zu erwerben. 

Die Deutsche Bank hat vor knapp einem Jahr angekündigt, die Deutsche Asset Management an die Börse zu bringen und sich von einem Minderheitsanteil zu trennen. Bei dem IPO handelt es sich um eine reine Zweitplatzierung. Eine Kapitalerhöhung ist nicht vorgesehen, der DWS fließt damit kein Geld zu. In Finanzkreisen war von Erlöse von 1,5 bis 2,0 Mrd. Euro die Rede, die die Bank mit einem Verkauf von 25 Prozent der Anteile erzielen wollte. (DJN) 

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