ESMA-Leitlinien kommen zur Anwendung

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20. November 2017
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Redaktion RISIKO MANAGER

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird die Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörden ESMA zu MiFIR und MiFID II anwenden. Darin werden Wertpapierdienstleistungsunternehmen ab dem 3. Januar 2018 verpflichtet, den Abschluss von Geschäften in Finanzinstrumenten an die zuständigen Aufsichtsbehörden zu melden. Zudem müssen Handelsplätze die Daten über Ordererteilungen aufbewahren und den Aufsichtsbehörden auf Rückfragen zur Verfügung stellen. MiFID II verpflichtet die Mitgliedsstaaten darüber hinaus sämtliche Handelsplätze und ihre Teilnehmer dazu, die Uhren zu synchronisieren, die sie im Geschäftsverkehr verwenden. Die Leitlinien der ESMA betreffen alle drei Vorgaben. Sie beschreiben sowohl konkrete Geschäftsszenarien als auch die Inhalte, mit denen die Meldefelder zu befüllen sind, sowie die Meldesystematik, die die jeweiligen Geschäftskonstellationen nach sich ziehen.

Textquelle: BaFin
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