Risikolandschaft für Unternehmen wird vielschichtiger

ERM
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07. Juni 2017
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Redaktion RISIKO MANAGER

Unternehmen in Deutschland müssen nach Ansicht von Willis Towers Watson in diesem Jahr besonders zehn Risiken im Blick behalten: Auf Platz eins liegen Cyber- und Datenschutzvorfälle. Danach folgen Betriebsunterbrechung inklusive Lieferkettenunterbrechung, Marktentwicklungen wie neue Wettbewerber, stagnierende Märkte oder starke Veränderungen durch sogenanntem „Disrupter“, rechtliche Veränderungen wie Wirtschaftssanktionen und Protektionismus, politische Risiken wie Krieg und Terrorismus, Brände und Explosionen, neue Technologien wie 3D-Drucker, Drohnen und das Internet der Dinge, Naturkatastrophen, Reputationsverlust und Verlust des Marktwerts sowie der Brexit und das Auseinanderbrechen der Europäischen Union auf Rang zehn.

Die Risikolandschaft sowie die mit ihr verbundenen Herausforderungen verändern sich in einem rasanten Tempo. Aktives Risikomanagement wird daher immer mehr zum Wettbewerbsvorteil – sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen. die Unterteilung in die klassischen Risikokategorien weicht auf – „Corporate Risks“, „Boardroom Risks“ und „People Risks“ gehen immer stärker ineinander über. Unternehmensrisiken werden grundsätzlich mehrdimensionaler und dynamischer. „Die richtige Versicherungslösung zu finden, ist an sich kein Hexenwerk. Die Kunst liegt in der Bewertung des Risikos“, sagt Frank Hering, der für Großkunden im Maklerbereich von Willis Towers Watson verantwortlich ist.


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