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Die Mitgliedsländer der EU haben sich auf strengere Vorschriften für den Handel mit Finanzderivaten geeinigt. Aber mit der vorläufigen Vereinbarung auf die neue Marktrichtlinie, die die EU-Finanzminister noch absegnen müssen, begeben sich die Länder auf Kollisionskurs mit dem EU-Parlament. [mehr]
Am 20. Juni treten neue Vorschriften für Ratingagenturen in Europa in Kraft. Unter anderem soll eine Agentur bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verstößen für daraus entstehende Schäden bei Anlegern oder Emittenten haftbar gemacht werden können. [mehr]
Alle großen und systemrelevanten Banken der Eurozone werden künftig einheitlich von der Europäischen Zentralbank kontrolliert. Der Bundestag hat der neuen Bankenaufsicht mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Unabhängigkeit der Zentralbank und eine Trennung der Geldpolitik sollen trotzdem gewahrt bleiben. Durch eine entsprechende EU-Verordnung werden der Europäischen Zentralbank (EZB) besondere Aufgaben der Bankenaufsicht übertragen. [mehr]
Das Trennbankengesetz, verabschiedet am 7. Juni 2013, ist eigentlich ein alter Hut. Über Trennbankensysteme wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Es ist deshalb auch nicht sinnvoll, in Nostalgie zu schwelgen, wie schön es doch zur Zeit des Trennbankensystems in den USA gewesen sei. Diese Ansicht vertritt Bankenverbandschef Michael Kemmer. [mehr]
Der Bundesrat hat das Trennbankengesetz überraschend auf den Weg gebracht. Damit sollen Sparer besser vor risikobehafteten Spekulationsgeschäften geschützt werden. Geldinstitute werden gezwungen, eine Abspaltung ihrer riskanten Handelsgeschäfte von Einlagen- und Kreditgeschäften vorzunehmen. [mehr]
Die in vielen EU-Ländern gelockerte Sparpolitik hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Bewertung der Kreditwürdigkeit durch Standard & Poor's (S&P). Die Ratinganalysten erklärten, dass der Aufschub der Sparziele keine generelle Abkehr vom Kurs der Haushaltssanierung bedeute. [mehr]
Der Energiekonzern E.ON SE setzt für die Bonitätsbewertung seiner Counterparties auf eine standardisierte Ratingmethodik. Im Rahmen der internen Prozesse im Kreditrisikomanagement justiert der Energieversorger das Bilanzrating der Creditreform Rating AG in der verwendeten Standardsoftware für das operative Kreditrisikomanagement um weitere Einflussfaktoren. [mehr]
Die europäische Versicherungsaufsicht EIOPA will den Versicherern den Übergang auf die neue Regulierung nach Solvency II erleichtern. Im Zuge einer Überprüfung der langfristigen Garantieversprechen von Versicherern wurden die Auswirkungen unterschiedlich starker Marktverwerfungen auf die Garantien analysiert [mehr]
Im Verlauf der nächsten zwei Jahre wird der europäische Markt für Privatkundenkredite einer aktuellen Studie zufolge weiter an Schwung verlieren, da sowohl die Versorgung mit Krediten als auch die Nachfrage nach wie vor unter der Staatsschuldenkrise leiden. Gleichzeitig wird ein Anstieg des Kreditvolumens um 1,4% prognostiziert. [mehr]
Aus Gründen des Risikomanagements werden oftmals Geschäftsbereiche verkauft. 89 Prozent der Befragten betrachten Verbesserungen bei der Einschätzung und Bewertung von Risiken als Herausforderung. Schwierigkeiten gibt es auch bei der Personalfindung. [mehr]
Das gegenwärtige Hochwasser in Deutschland könnte noch teurer werden als das Hochwasser 2002. Falls sich die gegenwärtige Situation wie erwartet weiterentwickelt, dürfte der volkswirtschaftliche Schaden eine Größenordnung von 12 Mrd Euro erreichen und Versicherungsschäden zwischen 2,5 und 3 Mrd. Euro auslösen. [mehr]
Deutsche Banken freuen sich über eine Schonfrist bei den Bankenstresstests. Die Institute sollten ursprünglich in der zweiten Jahreshälfte 2013 einem Stresstest gemäß Basel III unterzogen werden, die EBA peilt nun einen späteren Zeitraum an. In der Regel testet die Bankenaufsicht halbjährlich. [mehr]