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Die IOSCO hat ein Konsultationspapier zur Regulierung von strukturierten Produkten veröffentlicht. Die wichtigsten Punkte sind darin die Offenlegung von Kosten und Gebühren, Fair-Value-Bewertungen und Market Making im Sekundärmarkt. Aus Sicht der Ratingagentur Scope schützen die neuen Vorschläge die Interessen der Privatanleger. Die Investoren erhielten durch die Umsetzung der Regeln einen erheblichen Zuwachs an Transparenz. [mehr]
Der Bundestag hat zwei Gesetze beschlossen, die grundsätzliche Neuregelungen im Finanzmarktbereich vorsehen. In ihrer Sitzung in Berlin stimmten die Abgeordneten der Umsetzung der neuen Eigenkapitalbestimmungen für Banken gemäß Basel III und einer umfassenden Neuregelung für Investmentfonds zu, mit der sämtliche Manager und Fonds unter das Dach der Finanzmarktaufsicht kommen. [mehr]
Die International Swaps and Derivatives Association (ISDA) hat einen Vorschlag gemacht, wie der weltweite Handel mit Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder andern Schuldtiteln, die in Credit-Default-Swaps (CDS) verbrieft sind, geändert werden könnte. Credit-Default-Swaps funktionieren wie eine Versicherung für Anleihen und Kredite. Wenn ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, springen die Verkäufer dieser Swaps ein. [mehr]
Die Anlage von Pensionsvermögen wurde in den letzten Jahren bislang wenig verändert. Da die Investmentziele der Unternehmen jedoch meist höher liegen als die mit einem durchschnittlichen Portfolio erzielbare Rendite, werden künftig weitere Anpassungen erforderlich werden. [mehr]
Geplant war sie als Konkurrenz zu den drei großen angelsächsischen Ratingagenturen, aber noch vor dem eigentlichen Start ist die europäische Ratingagentur wieder Geschichte. Wie die im April 2012 gegründete European Rating Agency (ERA) mitteilte, wird das Projekt Ende April beendet. Der Grund: Die notwendige Finanzierung fehlt. [mehr]
Die Vereinheitlichung des innereuropäischen Zahlungsverkehrs sowie die Schaffung eines einheitlichen Zahlungsverkehrsraumes stehen in den Startlöchern: SEPA (Single European Payment Area) wird bis zum 1. Februar 2014 verbindlich eingeführt. Zu den vorrangigen Zielen gehören die Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens für Zahlungen in den SEPA-Ländern, die Beschleunigung des länderübergreifenden Zahlungsverkehrs sowie die Reduzierung der technischen Komplexität. [mehr]
Barnier bezog sich auf die Ankündigung der Fed, Regeln für in den USA tätige ausländische Banken zu ändern. Vorgesehen ist darin unter anderem, dass die Filialen der Banken für ihr US-Geschäft eigenes Eigenkapital vorhalten müssen. Bisher wird den Instituten das Eigenkapital ihrer Mutterhäuser angerechnet. [mehr]
Die von den Unternehmen aufgehäuften Schuldenberge und die damit verbundenen Kreditrisiken bedrohen nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Finanzstabilität in den schwächeren Volkswirtschaften in der Peripherie der Eurozone. Ein kräftiger Anstieg der faulen Kredite würde die Fähigkeit der Banken untergraben, die Wirtschaft weiter mit Krediten zu versorgen. [mehr]
Kurzlaufende Kredite von anderen Banken könnten in der EU künftig bei der Abwicklung von Pleitebanken doch zu den Verbindlichkeiten gezählt werden, die Verluste hinnehmen müssen. Dies geht aus einem Dokument hervor, das als Grundlage für Beratungen von technischen Experten der EU-Mitgliedsländer über die neuen Regeln zur Sanierung oder Abwicklung maroder Banken dient. [mehr]