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Risikodefizite bei der UBS fordern personelle Konsequenzen

Von Redaktion RISIKO MANAGER


KÖLN, 6.10.2011. Nach dem Skandal um unautorisierte Geschäfte eines UBS-Händlers in London sind zwei Manager der schweizerischen Bank zurückgetreten. Francois Gouws (Foto) und Yassine Bouhara hätten als Co-Leiter des globalen Aktiengeschäfts die Verantwortung für den Vorfall gehabt, teilte die UBS AG jetzt mit. Zusätzlich ergreift UBS gegen weitere Mitarbeiter im Equities-Bereich Disziplinarmaßnahmen. Die Bank erwarte, dass auch Verantwortliche in anderen Funktionen mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen haben. Die Verantwortung für das globale Aktiengeschäft übernimmt Mike Stewart, der - wie bereits Ende Juli angekündigt - von der Bank of America Merrill Lynch zur UBS wechselt. Er übernimmt nun sofort die Funktion des alleinigen Global Head of Equities. Der Handelsskandal hatte schon UBS-CEO Oswald Grübel seinen Job gekostet. Der Rogue Trader Kweku Adoboli hatte der Bank mit unautorisierten Geschäften einen Verlust von 2,3 Mrd. USD beschert.

 

 

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