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IWF warnt vor Risiken aus Staatsverschuldung
Der internationale Währungsfonds (IWF) hat vor den Risiken hoher Staatsschulden in Industrieländern gewarnt. Entwickelte Länder müssten langfristige Reformen einleiten, um ihre Verschuldung in den kom
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Immobilienverband wehrt sich gegen CRD IV-Entwurf
Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA warnt davor, Kredite, die mit Gewerbeimmobilien besichert werden, erhöhten Eigenkapitalanforderungen zu unterwerfen. Das sieht aber eine geplante Änderung der Eig
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ApoBank arbeitet an Risikoimmunisierung der Finanzinstrumente
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) arbeitet weiter mit Hochdruck an der Reduzierung ihrer Risiken und will den 2009 eingeschlagenen Umbau konsequent fortsetzen. Eine Arbeitsgruppe zur Ris
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Erholung der Weltwirtschaft ein plausibles Szenario

Von Redaktion RISIKO MANAGER


KÖLN, 15.5.2009. Der Chefökonom der Weltbanktochter International Finance Corporation (IFC), Michael Klein, hat auf dem Kongress "Länderrisiken 2009" der Coface Deutschland AG verschiedene Modelle für den Fortgang der Wirtschaftskrise beschrieben. Klein räumte ein, dass die Prognoseinstrumente der Volkswirtschaft sich in der Krise als wenig erfolgreich erwiesen hätten. Möglich sei für die kommenden Jahre unter anderem eine lange Phase wirtschaftlicher Stagnation, wie sie etwa Japan in den 1990er Jahren erlebt habe. Eine solche Phase könne beispielsweise dadurch mit ausgelöst werden, dass die US-Bürger ihre Sparraten weiter in die Höhe treiben müssten, etwa nach der Insolvenz einer großen Versicherungsgesellschaft, die Pensionsgelder verwaltet habe.

Denkbar sei aber auch, dass die Stagnation auf die westlichen Industrieländer beschränkt bleibe, während die Schwellenländer raschere Fortschritte machten, was mit dem beschleunigten Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen und politischen Supermacht verbunden wäre; denkbar sei auch ein Zurückdrehen der Globalisierung und die Herausbildung von Handelsblöcken. Schließlich sei aber auch die rasche Erholung der Weltwirtschaft ein plausibles Szenario. Hierfür spreche, dass Regierungen und Banken in der derzeitigen Krise Geld in die Hand genommen und damit ganz anders reagiert hätten als in der Großen Depression der 1930er Jahre.

Auch wiesen derzeit einige Frühindikatoren auf Stabilisierungsanzeichen hin. Klein wies den Vorwurf zurück, die Europäer hatten im Vergleich zu den Amerikanern zu wenig getan, um die Krise zu bekämpfen. Beziehe man die automatischen Stabilisatoren des fester geknüpften sozialen Netzes in Europa in die Rechnung ein, seien die Ausgaben in Europa und in den USA durchaus vergleichbar.

 

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