Branchenrisiken bei Europas Privatkundenbanken
EU plant Aufsicht über Libor und Euribor
Kostenloser Risiko-Stresstest für Unternehmen
|
|
|
|
| ![]() |
KÖLN, 20.6.2012. Die europäische Bankenaufsicht EBA hat ein neues Konsultationsverfahren zur “European Market Infrastructure Regulation” (EMIR) eröffnet. Im Rahmen der Verordnung will die EU den Handel mit OTC-Derivaten strenger regulieren und dadurch die Marktstabilität und Transparenz beim Derivatehandel verbessern. In diesem Zusammenhang ist es Aufgabe der europäischen Aufsichtsbehörden ESMA, EBA und EIOPA, technische Durchführungs- und Regulierungsmaßnahmen auszuarbeiten. Die Konsultationsrunde bezieht sich auf die so genannten Regulatory Technical Standards (RTS) und läuft bis zum 31. Juli 2012. Ende September soll die finale RTS-Version der EU-Kommission vorgelegt werden. Grundsätzlich sieht EMIR vor, dass das Clearing von OTC-Derivaten zukünftig durch zentrale Gegenparteien zu erfolgen hat. Die betroffenen Kontrakte sollen speziellen Regeln zur Risikominimierung unterliegen. In den technischen Regulierungsstandards sollen u.a. Vorschriften zu Kapitalreserven und Sicherheiten enthalten sein.
Konsultationspapier Regulatory Technical Standards on Capital Requirements for CCPs