Europaparlament billigt zentrale Bankenaufsicht
Banken bekommen Risiken besser in den Griff
Ohne Wohlstand keine Pleiten
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KÖLN, 6.7.2012. Die Globalisierung des Asset Managements sowie die gegenwärtigen Regulierungsinitiativen stellen Depotbanken, Custodians und andere Wertpapierdienstleister vor große Herausforderungen. Die Notwendigkeit, sich detailliert mit Verwahr- und Abwicklungsrisiken sowie mit der lokalen Infrastruktur in allen wesentlichen Wertpapiermärkten der Welt zu beschäftigen, ergibt sich insbesondere aus einer Novellierung des Depotbankrundschreibens und im Hinblick auf die EU-Richtlinie UCITS V sowie der AIFM-Richtlinie. Die Haftung von Depotbanken für jegliche Risiken entlang der internationalen Verwahr- und Abwicklungskette sowie die resultierenden Preiseffekte für Allokationen in internationalen Wertpapiermärkten sind nur zwei konkrete Beispiele für die hohe Relevanz des Themas. In diese Dienstleistungslücke will das Londoner Unternehmen Thomas Murray vorstoßen, das seit seiner Gründung im Jahre 1994 Network Management Services für Custodians zur Verfügung stellt und Marktführer in der Distribution von Infrastruktur- und Risikoinformationen des internationalen Verwahr- und Abwicklungsgeschäftes ist. Bei der Bereitstellung entsprechender technischer Lösungen für deutsche Banken wird Thomas Murray durch das Beratungshaus Kommalpha unterstützt. Das Portfolio umfasst internationale Länderprofile, Risikoprofile von Zentral- und Unterverwahrern, aktuelle Markt-Newsflashes sowie kapitalmarktspezifische Infrastrukturrisikoratings für mehr als 100 Märkte weltweit. Diese werden als detaillierte Risikoreports zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus soll deutschen Depotbanken, Custodians, Transaktionsbanken sowie weiteren Wertpapierdienstleistern die Mögleichkeit gegeben werden, zukünftige regulatorische Anforderungen hinsichtlich internationaler Verwahrketten, Haftungsfragen sowie operationellem Risikomanagement in der internationalen Abwicklung von Wertpapiergeschäften und -ereignissen zu begegnen.