Kreditrisiko

Topographie der Kreditrisiken
Deutsche Unternehmen müssen durchschnittlich 2,8 % ihrer Forderungen abschreiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der Forderungsausfälle insgesamt spürbar gestiegen: 2009 gaben die befragten Un
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Studie: 113.000 Unternehmen bleiben ausfallgefährdet
Deutlich mehr Unternehmen als vor Anbruch der Krise werden mit einer sehr schwachen Bonität bewertet. Im Gleichschritt werden sehr gute und gute Bonitätsbewertungen weniger oft vergeben. So ist die Za
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Krise abgehakt: Zahlungsmoral wieder intakt
Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen ist so gut wie seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise nicht mehr. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex stieg im
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Freispruch für Moody's und S&P

Von Redaktion RISIKO MANAGER

KÖLN, 27.01.2010. Die internationalen Ratingagenturen haben einen wichtigen Sieg im Rechtsstreit um ihre Mitschuld am Entstehen der weltweiten Finanzkrise vor zwei Jahren errungen. Ein US-Bezirksgericht in Manhattan sprach die Agenturen Moody's und S&P jetzt vom Vorwurf der irreführenden Bewertung von hypothekenbesicherten Wertpapieren frei, die die im September 2008 zusammengebrochene Investmentbank Lehman Brothers ausgegeben hatte. Mitursächlich für die schwerste Finanzkrise seit dem Börsen-Crash von 1930 waren Wertpapiere, die mit Forderungen auf Hypothekenkredite hinterlegt waren. Als 2007 die Häuserpreise in den USA einbrachen und viele Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr bedienen konnten, brach der Markt für derartige Wertpapiere zusammen, obwohl die Bewertungen dieser Wertpapiere sehr gut waren. Investoren beschuldigten daraufhin die Ratingagenturen, die als Zertifikate angebotenen Anlagen nicht nur mit attraktiven Bonitätsnoten ausgestattet, sondern speziell für Bestbewertungen entwickelt und strukturiert zu haben.

Nun wies nun US-Bezirksrichter Lewis A. Kaplan alle Anschuldigungen im Fall Lehman zurück. Ein schriftliches Urteil will er zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen. "Wir sind erfreut, dass der Richter unserem Antrag auf Klageeinstellung gefolgt ist", sagte Steven Weiss, Sprecher des Medienkonzerns McGraw-Hill, zu dem die Ratingagentur Standard & Poor's gehört. Auch Moody's-Sprecher Michael Adler zeigte sich zufrieden. Für die unterlegenen Investoren ist die Angelegenheit aber noch nicht vom Tisch. Bevor der nächste Schritt unternommen werde, solle aber zunächst das schriftliche Urteil abgewartet werden, sagte Joel Laitman, der die Gruppe der klagenden Wertpapierzeichner berät. In der Klage ging es um Wertpapiere im Volumen von mehr als 93 Mrd. USD, die Lehman mit Hypothekenforderungen besichert und über einen Zeitraum von 21 Monaten bis Anfang 2007 ausgegeben hatte. Die Papiere waren mit "AAA"-Ratings speziell für den Verkauf an Pensionsfonds und Versicherungsunternehmen ausgelegt, die nach ihren Regularien nur als sicher geltende Wertpapiere mit Bestnoten erwerben dürfen.

 

 

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