Topographie der Kreditrisiken
Studie: 113.000 Unternehmen bleiben ausfallgefährdet
Krise abgehakt: Zahlungsmoral wieder intakt
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KÖLN, 9.3.2010. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat bislang keine für massiven Spekulationen gegen griechische Anleihen festgestellt. Man habe keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass in jüngster Zeit verstärkt Kreditderivate, sogenannte Credit Default Swaps (CDS), zur Spekulation gegen griechische Staatsanleihen genutzt worden seien, heißt es in einer Mitteilung der BaFin. Die Finanzaufsicht beobachtet nach eigenen Angaben die Märkte für Staatsanleihen und Kreditderivate ausgewählter Länder der Euro-Zone derzeit verstärkt. Die von der zentralen Datensammelstelle, der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) in den USA veröffentlichten Daten sprächen nicht für den Aufbau neuer offener Positionen und deuteten auch nicht auf massive spekulative Aktivitäten hin. Richtig sei zwar, dass das Bruttovolumen ausstehender CDS-Kontrakte auf griechische Staatsanleihen laut DTCC per 12.02.2010 mit rund 83 Mrd. USD mehr als das Doppelte des Vorjahresstandes (41,1 Mrd. USD) betragen habe. Das Bruttovolumen spiegele aber eher den Handelsumsatz wider; es sei in den letzten Handelstagen auch wieder gesunken. Als Indikator für mögliche Spekulationen sei hingegen eher das Nettovolumen heranzuziehen. Das Nettovolumen der ausstehenden CDS-Kontrakte stehe gemäß DTCC seit Mitte Januar auf nahezu unverändertem Niveau von rund 9 Mrd. USD. Die der BaFin aktuell vorliegenden Marktdaten ließen damit nicht auf eine massive Spekulation schließen.
Bildquelle: S&P