Kreditrisiko

Topographie der Kreditrisiken
Deutsche Unternehmen müssen durchschnittlich 2,8 % ihrer Forderungen abschreiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der Forderungsausfälle insgesamt spürbar gestiegen: 2009 gaben die befragten Un
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Studie: 113.000 Unternehmen bleiben ausfallgefährdet
Deutlich mehr Unternehmen als vor Anbruch der Krise werden mit einer sehr schwachen Bonität bewertet. Im Gleichschritt werden sehr gute und gute Bonitätsbewertungen weniger oft vergeben. So ist die Za
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Krise abgehakt: Zahlungsmoral wieder intakt
Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen ist so gut wie seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise nicht mehr. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex stieg im
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Milliardenschäden durch mehr Unternehmensinsolvenzen

Von Stefan Hirschmann

KÖLN, 10.3.2010. Im Jahr 2009 haben nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die deutschen Amtsgerichte 32.687 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Damit lagen die Pleiten im Jahr 2009 erstmals seit 2003 wieder höher als im Vorjahr (+ 11,6 %). Damals erreichte die Anzahl an Unternehmensinsolvenzen mit 39.320 Fällen den Höchststand. Auch die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern nahm zu. 2009 haben 101.102 Personen eine Verbraucherinsolvenz beantragt, das waren 3,0 % mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2008 waren die Verbraucherinsolvenzen zum ersten Mal seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 zurückgegangen (– 7,1 % gegenüber 2007). Die Insolvenzen von Personen, die früher einer selbstständigen Tätigkeit nachgegangen sind, lagen mit 24.634 Fällen um 3,0 % über dem Vorjahresniveau. Für diesen Personenkreis gilt wie für die Verbraucher die Möglichkeit der Restschuldbefreiung und der Stundung der Verfahrenskosten.

Die Gesamtzahl aller Insolvenzen einschließlich der 2.808 Nachlassinsolvenzen und der 1.676 Insolvenzen von natürlichen Personen, die als Gesellschafter größerer Unternehmen von einer Insolvenz betroffen waren, belief sich im Jahr 2009 auf 162.907 (+ 5,0 % gegenüber 2008). Die Gerichte bezifferten die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger im Jahr 2009 auf rund 85 Mrd. EUR. Dies war die bisher höchste Forderungssumme und ist auf die Insolvenzen einiger wirtschaftlich bedeutender Unternehmen zurückzuführen. Im Jahr 2008 beliefen sich die Forderungen auf 33,5 Mrd. EUR. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages waren 2009 bei den insolventen Unternehmen 250.813 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren 121.675 Arbeitnehmer von Insolvenzen betroffen. Allerdings konnten die Gerichte in beiden Jahren bei etwa 16 % der insolventen Unternehmen keine Angaben über die Zahl der betroffenen Beschäftigten machen.

 

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