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EBA verschiebt nächsten Stresstest
Deutsche Banken freuen sich über eine Schonfrist bei den Bankenstresstests. Die Institute sollten ursprünglich in der zweiten Jahreshälfte 2013 einem Stresstest gemäß Basel III unterzogen werden, die
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Hohe Kreditrisiken in der Schiffsfinanzierung
Die Altlasten aus der Finanzkrise und die voraussichtlich noch bis 2015 andauernde Restrukturierung belasten auch weiterhin das Ergebnis der HSH Nordbank. Das Institut geht davon aus, dass rund die Hä
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Risikopublizität gewinnt an Bedeutung
Kölner Wissenschaftler haben erstmals die Erstattung von Berichten über das Risiko von Banken in einem Index abgebildet. Der sog. Risikoberichterstattungsindex (RIX) wird nach einem standardisierten S
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Unternehmen unzureichend auf neue Risiken vorbereitet

Von Redaktion RISIKO MANAGER

FRANKFURT, 8.8.2012. Die Mehrzahl der Unternehmen in Europa sowie auch in Deutschland sehen sich als unzureichend auf neu entstehende Risiken vorbereitet. An oberster Stelle rangieren dabei Terroranschläge und politisch motivierte Gewalttaten. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite Studie des Versicherers ACE. Die Umfrage unter 606 europäischen Risk Managern, Unternehmensleitern und Führungskräften zeigt, dass europaweit nur sieben Prozent aller Unternehmen einen umfassenden Versicherungsschutz für Terroranschläge und politisch motivierte Gewalttaten haben und 34 Prozent der Befragten über keinerlei Versicherungsdeckung verfügen. In ihrer Umfrage identifiziert ACE sechs Risiken: Terroranschläge und politisch motivierte Gewalt, Umweltrisiken, multinationale und Exportrisiken, IT-Risiken sowie Risiken in den Bereichen Managerhaftpflicht (D&O) und Geschäftsreisen. Als höchstes Risiko stufen die befragten deutschen Unternehmen (32 Prozent) Terroranschläge und politisch motivierte Gewalttaten ein. An zweiter und dritter Stelle der Risikoliste stehen mit jeweils 28 Prozent IT- und Internetrisiken sowie Haftungsrisiken der Leitungsorgane (D&O). Gleichzeitig fühlt sich mehr als die Hälfte der Befragten teilweise oder sogar gänzlich unvorbereitet, diese Risiken sowie auch Gefahren bei Geschäftsreisen zu beherrschen. Auf europäischer Ebene fühlen sich 54 Prozent der Unternehmen unzureichend auf Bedrohungen durch Terrorismus und politische Unruhen vorbereitet. Der Anteil der deutschen Befragten liegt mit 57 Prozent sogar noch höher. Des Weiteren verfügen nur 46 Prozent der europäischen und 35 Prozent der deutschen Firmen über ein definiertes Krisenmanagement zur Bewältigung dieser Gefahr. 51 Prozent der europäischen und 48 Prozent der deutschen Führungskräfte erwarten von ihrem Versicherer oder Versicherungsmakler die entsprechende Beratung und Information über Terrorismus- und politisch motivierte Risiken. Für Deutschland gilt dabei, dass 36 Prozent der deutschen Firmen keinen Versicherungsschutz für diese Art von Risiko besitzen. Damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt (34 Prozent). „Unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass sich die Mehrheit der europäischen Unternehmen nicht hinreichend auf die so genannten emerging risks vorbereitet fühlt“, so Dankwart von Schultzendorff, ACE Country Manager für die deutschsprachigen Länder. „Die Ergebnisse zeigen aber auch wie die Vorbereitung verbessert werden kann. Etwa indem der Vorstand die Verantwortung für diese Risiken übernimmt, das nötige Bewusstsein dafür im Unternehmen schafft und Krisenmanagementpläne erstellt.“ Von Schultzendorff stellt ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie heraus: „Unternehmenslenker wünschen sich mehr Information seitens ihrer Versicherungspartner. Wie verändert sich die Risikolandschaft und welche Versicherungslösungen stehen dafür zur Verfügung?“

 

 

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