Personalien

Der Risikomanager Dr. Martin van Gemmeren (41, Foto) wird neuer Risikovorstand der Stadtsparkasse Düsseldorf. Er kommt von der HSH Nordbank. [mehr]



Gastkommentar

Die Basel III-Vorschläge, die derzeit auf europäischer Ebene in der CRD IV-Richtlinie und der entsprechenden Verordnung umgesetzt werden, leisten einen wesentlichen Beitrag, um die Finanzmärkte zu stabilisieren. [mehr]



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top-thema

Bewegung im Ratingmarkt: Schoeller übernimmt Schneck

Die bislang auf die Bewertung von Fonds spezialisierte Ratingagentur Scope hat rückwirkend zum 1. Januar 2012 die Prof. Dr. Schneck Rating GmbH (PSR Rating) vollständig übernommen und will dadurch das Segment Credit Rating als drittes strategisches Geschäftsfeld der Unternehmensgruppe aufstellen. Damit kommt weiter Bewegung in den deutschen Ratingmarkt. [mehr]
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Marktrisiko

EU-Finanzminister verständigen sich auf Derivate-Regulierung

Auf die zentralen Gegenparteien (CCP) kommt bei der Regulierungsinitiative die größte Herausforderung zu, denn Clearinghäuser stehen künftig für das Ausfallrisiko sämtlicher OTC-Derivatekontrakte ein, die der Gesetzgeber als clearingpflichtig kennzeichnet. Das System basiert also auf einer stärkeren Abwicklung des OTC-Derivatehandels durch die Clearinghäuser. [mehr]


Der lange Weg zur unternehmensweiten Risikokultur

Zweifellos hat das Thema Risikomanagement in den vergangenen drei Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Den Unternehmen steht allerdings noch ein langer Weg bevor, um eine wirksame und unternehmensweite Risikokultur zu schaffen. Nur jeder zehnte Betrieb arbeitet bereits heute „hoch effektiv“ in der Schaffung einer starken Risikokultur. Zudem spielen Risikoüberlegungen nicht überall in der strategischen Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle. [mehr]


Banken im „erstickten Matt“?

Die Herausforderungen für das Management einer Bank haben zuletzt stetig zugenommen, und es ist gleichzeitig immer schwieriger geworden, gute strategische Entscheidungen zu treffen. Die „klassische“ Gesamtbanksteuerung, bei der eine Finanzplanung unter Berücksichtigung des internen Risikomanagements sowie externer Vorgaben durch Aufsicht und Rechnungslegung durchgeführt wird, greift hier oftmals zu kurz. [mehr]



Oprisk

EU legt neue Datenschutz-Verordnung vor

Die Erhebung und Speicherung von personenbezogenen Daten ist im digitalen Zeitalter von wesentlicher Bedeutung. Alle Unternehmen, angefangen bei Versicherungen und Banken bis hin zu Websites sozialer Medien und Suchmaschinen, verwenden derartige Daten. In der globalisierten Welt von heute ist die Übermittlung von Daten an Länder außerhalb der EU zu einem wichtigen Aspekt des täglichen Lebens geworden. [mehr]


Geldwäschebekämpfung: Casinos zeigen sich kooperativ (Kopie 1)

Rund 50 Milliarden Euro werden schätzungsweise jährlich aus kriminellen Aktivitäten in Deutschland in das Finanzsystem eingeschleust. Geldwäscher haben meist ein leichtes Spiel, solange sie die Banken umgehen. Durch das neue Gesetz zur Verbesserung der Geldwäscheprävention kommt nun allerdings auch Bewegung in die anderen Branchen. [mehr]


AXA erweitert Fraud Management

Der Versicherungskonzern AXA geht mit einer neuen Risikomanagement- und Compliance-Lösung gegen Versicherungsbetrüger vor. Dabei werden Beziehungen zwischen miteinander in Verbindung stehenden Entitäten in den Daten eines Unternehmens hergestellt, um Netzwerke verdächtiger Aktivitäten aufzudecken, die andernfalls unter anscheinend harmlosen Ansprüchen verborgen sind. [mehr]



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Kreditrisiko

Globalisierung beeinflusst Methoden des Kreditrisikomanagements

Ob die Bewältigung der Euro-Krise oder die Expansion des eigenen Unternehmens ins Ausland: Die zunehmende Internationalisierung in der Geschäftswelt wird nach Meinung von Branchen-Experten das bedeutendste Thema für das Credit Management im Jahr 2012 sein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Risikomanagement-Anbieters Guardean. [mehr]


Basel III: Banken fordern internationale Umsetzung

Bei der Umsetzung von Basel III sind die privaten Banken gut im Plan. Das Vorhaben sei richtig, doch müsse Basel III auch international akzeptiert werden, sagte Bankenpräsident Schmitz in Düsseldorf. Die Privatbanken fordern deshalb eine Review-Klausel, die das Inkrafttreten der EU-Regulierung unter den Vorbehalt der Umsetzung in anderen wichtigen Finanzmärkten stellt, insbesondere den USA. Andernfalls drohten „massivste Wettbewerbsnachteile“, so Schmitz. [mehr]


Europäisches Ratingnetzwerk will Gegenpol zu US-Agenturen schaffen

Die Creditreform Rating AG mit Sitz in Deutschland und die bulgarische BCRA Credit Rating Agency haben ein europäisches Ratingnetzwerk gegründet. Damit wollen die beiden Agenturen einen schlagkräftigen Gegenpol zur Dominanz der US-amerikanischen Ratingagenturen schaffen und eine führende Rolle auf dem europäischen Ratingmarkt übernehmen. Das „European Rating Network“ steht europäischen Agenturen offen, die eine ESMA-Zulassung vorweisen können. [mehr]



Enterprise Risk Management

Finanzaufsicht: Systemrisiken kaum mehr beherrschbar

Der langjährige BaFin-Präsident Jochen Sanio (Foto) hat anlässlich der Amtsübergabe an seine Nachfolgerin eine ernüchternde Bilanz gezogen. In den vergangenen Jahren sei aus einem Bankensystem ein hoch komplexes Gebilde erwachsen, das sich für Finanzaufseher nicht mehr beherrschen lasse. Die Risiken der global vernetzten Finanzmärkte könne man heute nur noch durch weltweit einheitliche Regelungen in den Griff bekommen. [mehr]


Bertelsmann will Ratingagentur aufbauen

Jetzt also auch Bertelsmann. Nach unzähligen gescheiterten Versuchen an anderer Stelle will sich die Stiftung des Gütersloher Medienkonzerns Bertelsmann dem Aufbau einer europäischen Ratingagentur annehmen. Die Pläne nähmen bereits konkrete Formen an, berichtet die zeitschrift Werben & Verkaufen. Ein Team hochrangiger Experten arbeitet derzeit an einer Machbarkeitsstudie, die am 19. April in Washington vorgestellt werden soll. [mehr]


Risikopotenzial der Schuldenkrise ist nach wie vor groß

Dass die europäische Staatsschuldenkrise die aktuell größte Herausforderung für die Europäische Währungsunion (EWU) ist, bedarf keines gesonderten Nachweises mehr. Zwar ist langsam das Bewusstsein gewachsen, dass es sich in diesem Kontext nicht um eine Bankenkrise, sondern um eine Krise der europäischen Staatsfinanzierungen handelt. Dennoch ist das Risikopotenzial für das internationale Finanzsystem dadurch nicht geringer geworden, sondern in jüngerer Zeit sogar noch gewachsen. [mehr]



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