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Ein gravierender Schwachpunkt von Basel II liegt nach Ansicht des Wissenschaftler Harmen Lehment in der prozyklischen Wirkung. Im Boom haben Unternehmen eine relativ hohe Bonität und Banken brauchen Kredite an Unternehmen nur mit wenig Eigenkapital abzusichern. Im Abschwung verschlechtert sich die Bonität und Banken müssen die Eigenkapitalabsicherung erhöhen. [mehr]
Ein zunehmend komplexes Umfeld für das Asset Management und die aktuelle Finanzkrise haben deutlich gemacht, dass ein verbessertes Risikomanagementvon entscheidender Bedeutung ist. Mit dem Risk Management Excellence Award 2009 will SimCorp StrategyLab deshalb Unternehmen auszeichnen, die im Bereich Risikomanagement herausragende Leistungen vorweisen können. [mehr]
Die schwere Wirtschaftskrise zwingt immer mehr deutsche Unternehmen zur Aufgabe. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres mussten 16.650 Firmen einen Insolvenzantrag stellen. Im Vergleich zum Vorjahr (14.570) entspricht das einem Zuwachs um gut 14 Prozent. Finanzierungs- und Liquiditätsengpässe gepaart mit einer sehr schlechten Auftragslage dürften die Insolvenzspirale auch in den kommenden Monaten in Bewegung halten. [mehr]
63 Prozent der Finanzunternehmen in Europa verzeichnen Schäden durch Compliance-Verstöße. Der Betrug durch eigene Mitarbeiter zählt dabei zu den größten Risiken. Zwei Drittel der Institute sind bereits Opfer krimineller Handlungen aus den eigenen Reihen geworden. Um diesen Verstößen auf die Spur zu kommen, erweisen sich interne Hinweise als besonders erfolgversprechend. [mehr]
Das Geldwäschegesetz verpflichtet verschiedene Unternehmen und Berufsgruppen, Verdachtsfälle von Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu melden. Dazu gehören unter anderem Banken, Finanzdienstleister und Versicherer sowie Versicherungsvermittler, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Immobilienmakler. Die Zahl der Verdachtsanzeigen schrumpft allerdings von Jahr zu Jahr. [mehr]
Im Rahmen der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung kommt der Analyse der individuellen Gefährdung eines Kreditinstituts herausragende Bedeutung zu. Der Bankenverband hat deshalb einen Leitfaden zur Erstellung einer institutsindividuellen Gefährdungsanalyse erstellt. [mehr]
Die Deutsche Postbank will über die KfW einen Teil ihrer Hypothekenkredite verbriefen. Bei der synthetischen Verbriefung des Portfolios werden die zugrunde liegenden Verlustrisiken ausgelagert. Die Kredite blieben im Besitz der Postbank, so dass die Kundenbeziehung zwischen Institut und Kreditnehmer nicht beeinträchtigt wird. [mehr]
Der Vizepräsident der Bundesbank, Franz-Christoph Zeitler, hat vor den noch drohenden Rating-Herabstufungen "ganzer Wertpapierkategorien" gewarnt. Die von der „Achterbahnfahrt“ der Ratingeinstufungen ausgehende Prozyklik sei unbestreitbar. [mehr]
Die Ausbuchungen der Banken bei Krediten für Kreditkarten haben im Mai zum ersten Mal seit 20 Jahren die Schwelle von 10 % durchbrochen. Zudem habe das Verhältnis der Kreditkarten-Säumnisse zu den ausstehenden Krediten im sechsten Monat in Folge einen Höchststand erreicht. [mehr]
Angesichts der verbleibenden Risiken im Finanzsektor könnten nach Ansicht des IWF weitere Maßnahmen zur Stärkung der Finanzstabilität nötig werden. Die französische Regierung stimmt mit dem Währungsfonds überein, dass Stresstests im Bankensektor durchgeführt und veröffentlicht werden sollten, am besten auf europäischer Ebene. [mehr]
Die Deutsche Postbank hat drei Studententeams aus Darmstadt, Karlsruhe und Friedrichshafen mit dem Postbank Finance Award 2009 ausgezeichnet. Inhaltlich dominierten in diesem Jahr Arbeiten aus dem Segment Risikomanagement und Regulierung. [mehr]
Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf beim Risikomanagement. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 400 Unternehmen, die die Deutsche Bank veröffentlicht hat. Abhängig von der Unternehmensgröße und der Region messen Unternehmen dem Risikomanagement unterschiedlich große Bedeutung bei. [mehr]