
|
|
EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will die Geldinstitute künftig regelmäßig testen lassen und zeigt wenig Verständnis für die sich häufenden Klagen der Geldbranche über zu hohe finanzielle Lasten und zu viel Regulierung. Spätestens Mitte nächsten Jahres würden auch die USA wesentliche Basel-Vorschriften anwenden. [mehr]
Der Bankenverband rechnet bei der vom Baseler Ausschuss geplanten Verschuldungsobergrenze für Deutschland mit einem zusätzlichen Kapitalbedarf von 36 Mrd. EUR. Dies würde einen Abbau an Krediten in Höhe von 1.000 Mrd. EUR bedeuten, wenn die Institute ihren Kapitalbedarf nicht decken könnten. Kritik äußert der Bankenverband auch an bestimmten Punkten der Eigenkapitaldefinition. [mehr]
Nach der Finanzkrise müssen sich Banken weltweit auf deutlich strengere Eigenkapital-Vorschriften einstellen. Der zuständige Ausschuss für die als Basel III bekannten Regeln, vertreten durch Aufsichtsbehörden aus 27 Ländern, kam jetzt in Basel zu abschließenden Beratungen zusammen. Das regelwerk soll am Wochenende von den Chefs der Aufsichtsbehörden und Notenbanken abgesegnet werden. [mehr]
Jobangst, Kurzarbeit oder Arbeitsstress: Viele Mitarbeiter erleben ein Wechselbad der Gefühle. Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten verzeichnen viele Unternehmen jetzt wieder einen deutlichen konjunkturellen Aufschwung. Gerade in Umbruchphasen wächst die Gefahr, dass viele Mitarbeiter in ihrem Job unzufrieden sind und verstärkt kriminelle Energien gegen das eigene Unternehmen entwickeln. [mehr]
Die Verdachtsanzeigen von Geldwäsche im Internet haben sich in Deutschland nach jüngsten Zahlen fast verdreifacht. Ins Visier der Fahnder geraten jetzt zunehmend Online-Plattformen, Online-Shops oder elektronische Voucher-Systeme. Denn die Täter nutzen hier gezielt das Angebot, virtuelles Geld online anzulegen und später in den realen Wirtschaftskreislauf zu transferieren. Dabei profitieren die Kriminellen von stark wachsenden Transaktionszahlen, hinter denen sie unauffällig agieren können. [mehr]
Das Bundeskriminalamt (BKA) und die BaFin haben einen Bericht über ihre gemeinsame Arbeit und über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorgelegt. Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 9.046 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) gemeldet. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 23 %. [mehr]
Deutsche Unternehmen müssen durchschnittlich 2,8 % ihrer Forderungen abschreiben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Summe der Forderungsausfälle insgesamt spürbar gestiegen: 2009 gaben die befragten Unternehmen noch an, dass 2,1 % der Rechnungen nicht bezahlt wurden. Forderungsausfällen betroffen sind süddeutsche Unternehmen mit Geschäftskunden. [mehr]
Deutlich mehr Unternehmen als vor Anbruch der Krise werden mit einer sehr schwachen Bonität bewertet. Im Gleichschritt werden sehr gute und gute Bonitätsbewertungen weniger oft vergeben. So ist die Zahl der Unternehmen, die in die höchste Risikogruppe eingeordnet werden, seit Rezessionsbeginn um 6,4 Prozent gestiegen. [mehr]
Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen ist so gut wie seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise nicht mehr. Der im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erstellte D&B-Zahlungsindex stieg im August zum 15. Mal in Folge. Seit dem Tiefpunkt im Mai 2009 konnte der Index Monat für Monat zulegen und ist nun über dem Niveau vor der Krise. [mehr]
Die US-Regierung hat Strafmaßnahmen gegen eine iranische Bank in Deutschland beschlossen. Demnach dürfen amerikanische Unternehmen oder Einzelpersonen keine Geschäfte mit der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) mit Sitz in Hamburg betreiben, ordnete das Finanzministerium in Washington an. [mehr]
Die Zeitschrift RISIKO MANAGER bietet seinen Lesern jetzt einen weiteren neuen Service. Das Internet-Portal Risiko-Manager.com ist ab sofort auch mit einer WebApp für iPhone und iPad versehen. Die WebApp funktioniert auch problemlos auf Android-Handys. [mehr]
Eine Woche nach der Schließung der Bankschalter der Noa Bank hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Kunden den Entschädigungsfall festgestellt. Wie die Aufsichtsbehörde in Bonn mitteilte, sei die Noa Bank GmbH & Co. KG nicht mehr in der Lage, sämtliche Einlagen der Kunden zurückzuzahlen. [mehr]